Mar 112015
 

(L’interview qui suit a paru dans le Tageblatt du 23 février 2015. Les propos ont été recueillis par Luc Laboulle.)

notAcouchTageblatt: Das Parlament wird über ein neues Gesetz abstimmen das den Beruf des Psychotherapeuten etabliert und gleichzeitig auch regulieren und besser schützen soll. Braucht Luxemburg eine solche Regelung?

Jean-Claude Schotte: In den Medien wurde in den letzten Monaten viel Panik verbreitet. Es wurde von Scharlatanen gesprochen, die Geld ergaunern wollten. Die Gesundheitsministerin hat sogar noch einen drauf gesetzt, als sie vor zwei Monaten im Fernsehen behauptete, ohne Reglementierung würden die Scharlatane aus dem Ausland nach Luxemburg kommen. Doch ich frage mich, wo die Zahlen sind, die dies belegen? Wo sind die Studien, die beweisen, dass es so viele gefährliche Scharlatane gibt? Die einzige Organisation, die über Zahlen verfügt, ist die “Patientevertriedung“, die zwei bis drei Beschwerden pro Jahr zählt. Das ist sehr viel weniger als die Beschwerden über Ärzte, deren Beruf gesetzlich reglementiert ist.

Tageblatt: Wie ist die Situation in anderen europäischen Ländern?

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